PhraseExpress v9 Netzwerk Edition - Handbuch

 

Einführung

Installation des PhraseExpress Servers

Installation der Arbeitsplatzinstallationen

Konfiguration des Servers

Lizenzschlüssel registrieren

Allgemeine Hinweise

Datensicherung

PhraseExpress auf dem neuesten Stand halten

Speicherort der Konfigurationsdateien

Netzwerkkommunikation

PhraseExpress Server deinstallieren

Fehlersuche

 


Einführung

Während die PhraseExpress Einzelplatzversion Textbausteine lokal auf dem Rechner des Anwenders speichert, stellt die Netzwerkversion mit dem PhraseExpress Server eine zentral gespeicherte Textbausteindatei für alle Anwender im Netzwerk zur Verfügung.

Vorteile:

  • Die Zugriffsrechte lassen sich getrennt in Schreib- und Leserechte für einzelne Textbausteingruppen für jeden Benutzer, Arbeitsgruppe, Benutzergruppe und Domäne, bzw. anhand von Windows ActiveDirectory Access Control List-Einstellungen (ACL) definieren:
    • Mit der Einschränkung der Leserechte einzelner Textbausteinordner können Anwender persönliche Textbausteine verwenden, die nur für sie selbst sichtbar sind und andere Textbausteinordner gemeinsam im Team nutzen.
    • Durch Einschränkung der Schreibrechte auf bestimmte Textbausteinordner können Sie "Redakteure" für die Erstellung und Bearbeitung der Textbausteine definieren, während anderen Anwender ohne Schreibrecht diese zwar verwenden, aber nicht manipulieren können.
  • Die Client-/Serverarchitektur steuert den Schreibzugriff mehrerer Anwender auf die gemeinsam genutzte Textbausteindatei und verhindert damit Versionskonflikte, falls mehrere Anwender die Textbausteine gleichzeitig bearbeiten möchten. Synchronisationsprobleme oder gar Datenverluste sind damit ausgeschlossen, die bei anderen Textbausteinprogrammen auftreten können, die lediglich mit einfacher Dateinetzwerkfreigaben arbeiten.
  • Jeder Anwender erhält "seine" Textbausteine stets auf dem Rechner, auf dem er sich anmeldet. Die persönlichen Daten wandern sozusagen mit dem Anwender ('roaming profiles').
  • Die zentrale Textbausteindatei vereinfacht die Datensicherung und der PhraseExpress Server erstellt automatisch eine rollierende Datensicherung der bis zu 99 letzten Versionsstände der Textbausteindatei.
  • Die Textbausteindateien werden sicher verschlüsselt mit dem AES Algorithmus und datenkomprimiert über das Netzwerk übertragen.
  • Der optionale Passwortschutz gewährleistet Datensicherheit auch wenn Arbeitsplatzinstallationen über das Internet auf den Server zugreifen.
  • Der Client Manager bietet einen zentralen Überblick über die Softwareversionsstände aller Arbeitsplatzinstallationen.
  • Das zentrale Lizenzmanagement erspart die aufwendige Lizenzschlüsseleingabe auf jedem Arbeitsplatz.
  • Der Administrator kann die Benutzeroberfläche der lokalen Arbeitsplatzinstallationen von zentraler Stelle aus einschränken:

    Benutzeroberfläche vereinfachen

    Fehlbedienung wird somit zuverlässig ausgeschlossen und der Schulungsaufwand minimiert.

Client-/Server Architektur

Die PhraseExpress Netzwerkversion ist eine klassische Client-/Serveranwendung und besteht aus drei Teilkomponenten:

Netzwerktopographie

Erläuterung der Komponenten

Komponente Zweck Hinweise

Server icon

Server

  • Stellt die zentrale Textbausteindatei allen Arbeitplätzen zur Verfügung

Der Server wird als Dienst (Service) auf einem beliebigen Windowsrechner (im folgenden "Zentralrechner" genannt) installiert, auf den alle gewünschten Arbeitsplätze Netzwerkzugriff haben.

Der Serverdienst hat keine Benutzeroberfläche und wird vom Client Manager konfiguriert/gesteuert.

Client Manager icon

Client Manager

  • Dient zur Konfiguration des Servers
  • Verwaltet die Schreib- und Leserechte aller Arbeitsplätze
  • Kontrolliert die Lizenzen

Der Client Manager kann von einem beliebigen Rechner aus betrieben werden, der Netzwerkzugriff auf den Zentralrechner hat, auf dem der PhraseExpress Serverdienst läuft.

Dies kann, muss aber nicht der Zentralrechner sein.

Es ist keine Netzwerkverbindung zwischen dem Rechner, auf dem der Client Manager läuft, zu den Arbeitsplatzrechnern notwendig.

Client icon

Arbeitsplatz-
installationen

  • Bietet die PhraseExpress Funktionalität am Arbeitsplatz

Die Arbeitsplatzinstallation ist identisch mit der gewöhnlichen Einzelplatzversion.

Der einzige Unterschied ist die Einstellung des Textbaustein-Speicherorts auf die IP Adresse des Server-PCs. Diese wird in der Statuszeile im Hauptprogrammfenster des Clients angezeigt, wenn Sie die entsprechende Textbausteindatei markieren.

Konventionen

Sie lesen diese Dokumentation gerade in Ihrem Browser, mit dem Sie zwischen bereits gelesenen Abschnitten vor- und zurückspringen, Lesezeichen anlegen oder ausdrucken können.

  • Fettgedruckte und schräggestellte Worte in diese Dokumentation weisen auf Menübezeichnungen hin.
  • Dateinamen sind kursiv gedruckt.
  • Tastatureingaben und die Textbausteinausgabe sind in Courier-Schrift gesetzt.

Dieses Symbol weist auf eine nützliche Information hin.

Hinweise in Verbindung mit diesem Symbol sind sehr wichtig und sollten unbedingt beachtet werden.

Installation des Servers

Videoanleitung zur Installation

  1. Installieren Sie den PhraseExpress Server auf dem Zentralrechner, der eine Netzwerkverbindung zu allen Arbeitsplatzrechnern hat.
  2. Installieren und starten Sie den Client Manager auf einem Rechner, der Netzwerkzugriff zum Zentralrechner hat. Dies kann, muß aber nicht der Zentralrechner selbst sein. Stellen Sie sicher, daß für beiden Netzwerkadapter, die jeweils für die Verbindung genutzt werden, die Funktionen "Clients for Microsoft networks" und "Datei- und Druckerfreigabe" aktiviert sind.
  3. Geben Sie im Client Manager den Computernamen des Zentralrechners ein, wenn sich der Client Manager auf einem anderen Rechner befindet, oder lassen Sie den Zentralrechner mittels automatischer Suchfunktion vom Client Manager finden.
  4. Falls Sie bereits Lizenzschlüssel erworben haben, kopieren Sie die Liste der Lizenzschlüssel in das entsprechende Eingabefeld des Client Managers im Register "Lizenzschlüssel". Ohne Lizenzschlüssel funktioniert der Server für 30 Tage im Demomodus. Für die kurze Dauer der Lizenzschlüssel-Autorisierung benötigt der Client Manager eine Internetverbindung. Falls der Rechner, auf dem der PhraseExpress Server läuft, keine Internetverbindung hat, können Sie nur den Client Manager zwecks Lizenzschlüssel-Registrierung separat auf einem beliebigen anderen PC im Netzwerk installieren, der eine Internetverbindung hat.
  5. Teilen Sie dem PhraseExpress Server mittels Client Manager im Register "Textbausteindatei" den Speicherort der Textbausteindatei mit, falls Sie bereits eine PhraseExpress Textbausteindatei haben, die Sie mit der Network Edition weiter vewenden möchten.

Aktualisierung einer älteren Version

Bei Aktualiserung auf eine neue PhraseExpress Version müssen alle Arbeitsplatzinstallationen und der PhraseExpress Server aktualisiert werden. Ein gemischter Betrieb mit alten und neuen Versionen ist nicht möglich.

Die Aktualisierung der bestehenden Installation einer früheren Version ist sehr einfach und wir empfehlen folgenden Ablauf:

  1. Erwerben Sie das Upgrade Ihrer Lizenzschlüssel auf die neuen Version. Am besten verwenden Sie hierfür das Fax-Formular unter http://shop.phraseexpress.de
  1. Deinstallieren Sie den Server. Die PhraseExpress Arbeitsplatzinstallationen wechseln dann temporär auf eine lokale Kopie des letzten Standes der Netzwerk-Textbausteindatei.
  2. Laden und aktualisieren Sie schrittweise die Arbeitsplatzinstallationen auf allen Rechnern auf die neue Version.
  3. Laden und installieren Sie den neuen PhraseExpress Server, der unter http://download.phraseexpress.de heruntergeladen werden kann. Dieser wird die bestehende Textbausteindatei der alten Version übernehmen.
  4. Registrieren Sie im Client Manager des neuen PhraseExpress Servers die neuen Lizenzschlüssel (Siehe Kapitel "Lizenzen registrieren").

Der PhraseExpress Server stellt die Textbausteindatei den Arbeitsplatzinstallationen im Netzwerk zur Verfügung, ohne sie inhaltlich zu analysieren, zu ändern oder zu aktualisieren. Sobald aber die erste neue Arbeitsplatzinstallation vom Server die Textbausteindatei der alten Version lädt, wandelt die Arbeitsplatzinstallation die Datei automatisch in das Dateiformat der neuen Version um und sendet sie beim ersten Ändern und Speichern der Textbausteine im neuen Format an den Server zurück. Ab diesem Moment wird die Textbausteindatei im neuen Format zentral gespeichert und ältere Arbeitsplatzinstallationen können die Datei nicht mehr lesen.

Daher ist es wichtig, daß Sie alle Arbeitsplatzinstallationen im Netzwerk vor Inbetriebnahme des neuen PhraseExpress Servers auf den gleichen neuen Versionsstand bringen.

Verwendung mehrerer Server

In den meisten Fällen benötigen Sie nur einen einzelnen PhraseExpress Server, um die Textbausteindatei an mehrere Arbeitsplatzinstallationen zu verteilen. Ab ca. 50 Benutzern und großer Textbausteindatei kann es jedoch zweckmäßig sein, zur Lastverteilung mehrere PhraseExpress Server zu verwenden.

Für sehr große Installationen empfiehlt sich die Verwendung eines Firebird SQL Servers, den PhraseExpress ab v9 ebenfalls unterstützt. PhraseExpress Arbeitsplatzinstallationen können auch gleichzeitig auf einen SQL Server und einen PhraseExpress Server zugreifen.

In der Tabelle finden Sie eine Übersicht über die Vor- und Nachteile der Verwendung mehrerer Server:

Anzahl Server Vorteile Nachteile
  • Einfache Konfiguration
  • Alle Anwender greifen auf eine zentrale Textbausteindatei zu (entsprechend der eingestellten Zugriffsrechte).
  • Die Bearbeitung der Textbausteine ist für alle Anwender gesperrt, solange ein Anwender im Netzwerk einen Textbaustein bearbeitet.
  • Ab ca. 100 PhraseExpress Benutzern im Netz kann es zu Lastspitzen beim Laden der Textbausteindatei kommen. Insbesondere dann, wenn viele Anwender PhraseExpress zur gleichen Zeit des Tages starten.
  • Mehrere Server dienen der Lastverteilung für schnellere Ladezeiten
  • Während ein Benutzer in einem Serverkreis einen Textbaustein bearbeitet, kann ein anderer Anwender, der mit einem anderen PhraseExpress Server verbunden ist, die Textbausteine ebenfalls bearbeiten.
  • Etwas mehr Konfigurationsaufwand, weil die Ports entsprechend konfiguriert werden müssen.
  • Jeder Server verwendet seine eigene, jeweils autarke Textbausteindatei. Zwischen den Servern können keine Textbausteine ausgetauscht werden.

Sie können theoretisch beliebig viele Server installieren und Ihre Lizenzschlüssel auf die verschiedenen Server verteilen. Über die Porteinstellungen definieren Sie, welche Benutzer auf welchen Server zugreifen soll.

Die Aufteilung der Benutzer(gruppen) sollte so gewählt werden, daß die Zugriffslast bestmöglich auf die verschiedenen Server verteilt wird.

Installation der Arbeitsplatzinstallationen

Installieren Sie die gewöhnliche PhraseExpress Einzelplatzversion (Download) auf allen gewünschten Arbeitsplatzrechnern. Die Programmdatei unterscheidet sich nicht von der Einzelplatzversion. Bei Verbindung mit einem PhraseExpress Server schaltet diese automatisch in den Netzwerk-Modus.

Wichtige Hinweise!

  • Stellen Sie sicher, daß in der Arbeitsplatzinstallation die Netzwerkoption aktiviert ist. Ohne aktivierte Netzwerkoption kann sich PhraseExpress nicht mit dem Server verbinden.
  • Gewähren Sie PhraseExpress Zugriff auf das Netzwerk, wenn eine Firewallmeldung erscheint.
  • Alle Arbeitsplatzinstallationen müssen die gleiche Versionsnummern aufweisen.

Eine Lizenzschlüsseleingabe ist auf den Arbeitsplatzrechnern nicht erforderlich, weil die Lizenzschlüssel zentral auf dem Rechner freigeschaltet werden (s.u.), auf dem der PhraseExpress Server installiert wird.

Infos zur Installation der Arbeitsplatzinstallationen finden Sie im Handbuch zur Einzelplatzversion

Automatisierte Installation der Arbeitsplatzinstallation

Zur Verteilung der Software auf vielen Rechnern können Sie die separat verfügbare MSI Installationsdatei verwenden, oder PhraseExpress auf einem einzelnen Rechner als Referenzinstallation wie gewünscht konfigurieren. Diese Referenzinstallation lässt sich dann leicht verteilen, indem Sie den Programmordner /Programme/Phraseexpress/ und die config.xml Datei auf die Zielrechner übertragen.

Alle Einstellungen werden in der config.xml im Anwendungsdatenverzeichnis des aktuellen Benutzerkontos gespeichert. Diese Datei muss im Zuge der Verteilung auf alle Rechner jedoch im allgemeinen(!) benutzerübergreifenden Anwendungsdatenverzeichnis gespeichert werden. Beim ersten Programmstart kopiert PhraseExpress dann diese Konfiguration in das Anwendungsdatenverzeichnis des jeweiligen Anwenders.

PhraseExpress schreibt keine Einstellungen in die Windows Registry und verwendet stattdessen .xml Konfigurationsdateien.

Kommandozeilenparameter für die PhraseExpress Installationsdatei

Folgende Kommandozeilenparameter können Sie für die normale .exe Programminstallationsdatei (nicht für die MSI Installationsdatei) verwenden:

Kommandozeilenparameter Erläuterung

/SILENT

/VERYSILENT

Instructs Setup to be silent or very silent. When Setup is silent the wizard and the background window are not displayed but the installation progress window is. When a setup is very silent this installation progress window is not displayed. Everything else is normal so for example error messages during installation are displayed.

If a restart is necessary and the '/NORESTART' command isn't used (see below) and Setup is silent, it will display a Reboot now? message box. If it's very silent it will reboot without asking.

/SUPPRESSMSGBOXES

Instructs Setup to suppress message boxes. Only has an effect when combined with '/SILENT' and '/VERYSILENT'.

/SERVER=IP address:Port

When you intend to use PhraseExpress with the PhraseExpress Server, you can specify the server's IP address and port via command line. This command line option does also generally enable the networking feature in PhraseExpress like /NETWORK does.

Example: /SERVER=192.168.100.223:1026

/FORALL

Forces PhraseExpress to store settings data in common application data folder (instead of user application data).

/COMMON

Configure PhraseExpress that all users on one computer share common settings.

/ServerUDPPort=port number

The Client tries to find the Server by sending UDP broadcast polls via a UDP 1037 by default. You can change this UDP port to a custom port:

Example: /ServerUDPPort=1062

/ListenUDPPort=port number

After the Server received the broadcast poll by the Client, the Server answers back the TCP address and TCP port via a UDP 1036. You can change this UDP port to a custom port:

Example: /ListenUDPPort=1035

/NoUDPPoll

If you do not wish that the Client sends out broadcast polls, you can disable it by adding this command-line parameter.

If using this command-line parameter, we recommend to define a manual IP address using the command-line parameter /SERVER=… (see above). Otherwise, you will need to manually define the IP address in the settings of every workstation installation.

/license=XXXX

You can optionally register the PhraseExpress workstation installation locally by passing the separate Single-User(!) Edition license key via the command-line parameter /license=XXXX (whereas XXXX is a valid license key).

Make sure to use a individual license key for each installation. PhraseExpress Network Edition license keys will not work. This parameter is only for automated deployment of the Single-User Edition.

/NETWORK

Enables the networking functionality of the PhraseExpress client installation.

/PROXYADDR=

IP Adresse des Proxy-Servers

/PROXYPORT=

Port des Proxy-Servers

/PROXYNAME=

Name des Proxy-Servers

/PROXYPASS=

Password für den Proxy-Server

/NOSTATS

Disables the PhraseExpress statistics function (Requires valid license).

/IGNORECAPSLOCK

Enables the PhraseExpress option to ignore accidentally hitting the CAPSLOCK key

/NOHOTKEYCHECK

Installs PhraseExpress with disabled hotkey plausability check. This allows to define phrase hotkeys even with a single letter key (which is not recommended and only suitable for special requirements).

/NOTEXTPREDICTION

Installs PhraseExpress with the text prediction feature disabled.

/NOCLIPBOARDCACHE

Installs PhraseExpress with the clipboard cache feature disabled.

/NOLASTUSED

Installs PhraseExpress with the Last Used folder deactivated.

/NOLAUNCH

Instructs Setup not to launch PhraseExpress after installation.

/NOCONFIG

Disables any configuration options in the Client before it connects to the PhraseExpress Server the first time.

/LOG

/LOG="filename"

Causes Setup to create a log file in the user's TEMP directory detailing file installation and actions taken during the installation process. This can be a helpful debugging aid. For example, if you suspect a file isn't being replaced when you believe it should be (or vice versa), the log file will tell you if the file was really skipped, and why.

The log file is created with a unique name based on the current date. (It will not overwrite or append to existing files.). The information contained in the log file is technical in nature and therefore not intended to be understandable by end users. Nor is it designed to be machine-parseable; the format of the file is subject to change without notice.

/NOCANCEL

Prevents the user from cancelling during the installation process, by disabling the Cancel button and ignoring clicks on the close button. Useful along with '/SILENT'.

/NORESTART

Instructs Setup not to reboot even if it's necessary.

/RESTARTEXITCODE=exit code

Specifies the custom exit code that Setup is to return when a restart is needed. Useful along with '/NORESTART'

The Setup program may return one of the following exit codes:

0 Setup was successfully run to completion.

1 Setup failed to initialize.

2 The user clicked Cancel in the wizard before the actual installation started, or chose "No" on the opening "This will install…" message box.

3 A fatal error occurred while preparing to move to the next installation phase (for example, from displaying the pre-installation wizard pages to the actual installation process). This should never happen except under the most unusual of circumstances, such as running out of memory or Windows resources.

4 A fatal error occurred during the actual installation process.
Note: Errors that cause an Abort-Retry-Ignore box to be displayed are not fatal errors. If the user chooses Abort at such a message box, exit code 5 will be returned.

5 The user clicked Cancel during the actual installation process, or chose Abort at an Abort-Retry-Ignore box.

6 The Setup process was forcefully terminated by the debugger (Run | Terminate was used in the IDE).

Before returning an exit code of 1, 3, or 4, an error message explaining the problem will normally be displayed.

/LOADINF="filename"

Instructs Setup to load the settings from the specified file after having checked the command line. This file can be prepared using the '/SAVEINF=' command as explained below. Don't forget to use quotes if the filename contains spaces.

/SAVEINF="filename"

Instructs Setup to save installation settings to the specified file.
Don't forget to use quotes if the filename contains spaces.

/DIR="x:\dirname"

Overrides the default directory name displayed on the Select Destination Location wizard page. A fully qualified pathname must be specified.

/GROUP="folder name"

Overrides the default folder name displayed on the Select Start Menu Folder wizard page.

/TASKS="comma separated list of task names"

Specifies a list of tasks that should be initially selected or deselected. To deselect a task, prefix its name with a "!" character.
Only the specified tasks (and their children) will be selected; the rest will be deselected.

Example: If you do not want PhraseExpress in the StartUp folder, but with activated network, sample phrase file andcontext menu integration, then launch the PhraseExpress installer with the command-line parameter /TASKS="!userstartupicon,network,installsamplefile,contextmenuintegration"

Konfiguration des Servers

Der PhraseExpress Server Windowsdienst startet 'unsichtbar' mit jedem Systemstart des Zentralrechners und besitzt wie alle Windows Dienste keine eigene Benutzeroberfläche.

Zur Konfiguration des Servers dient der separate Client Manager. Dankder Trennung in Server und Client Manager können Sie den Server von jedem beliebigen Rechner im Netzwerk aus der Ferne administrieren.

Einige Einstellungsänderungen erfordern einen Neustart des PhraseExpress Serverdienstes durch Betätigen der Übernehmen-Schaltfläche. In diesen Fällen werden Sie darauf hingewiesen. Dabei verlieren alle Arbeitsplatzinstallationen für wenige Sekunden die Verbindung zum Server. Anwender können während dieser kurzen Zeit keine Änderungen an der Textbaustein-Datei vornehmen.

Nach erfolgreicher Konfiguration können Sie den Client Manager beenden. Er ist nur für Einstellungsänderungen, aber nicht für den laufenden Betrieb erforderlich.

Der Client Manager darf nur einmal im Netzwerk gestartet werden. Starten Sie den Client Manager mehrfach, erscheint die Fehlermeldung "Alle Pipeinstanzen sind ausgelastet".

Register Server

Der Client Manager kann auf einem beliebigen Rechner betrieben werden, der eine Netzwerkverbindung zum Zentralrechner hat.

Wird der Client Manager auf dem Zentralrechner selbst betrieben, geben Sie als Serverposition einfach einen Punkt "." ein. Ansonsten geben Sie hier den Namen des Zentralrechners an, oder lassen Sie den Client Manager automatisch nach dem Serverdienst im Netzwerk suchen.

In großen Netzwerken kann die automatische Suche nach dem Serverdienst etwas länger dauern.

Ohne Verbindung zum Server fehlen die restlichen Register in der Benutzeroberfläche des Client Managers und Einstelloptionen sind in grauer Schrift.

Der PhraseExpress Server verwendet den TCP Port 1026 zur Kommunikation mit den Arbeitsplatzinstallationen. Wenn dieser Port in Ihrem Netzwerk bereits von einer anderen Anwendung genutzt wird, können Sie hier auch einen anderen TCP Port einstellen.

Konfigurieren Sie die Firewalls des Zentralrechners und alle Arbeitsplatzinstallationen entsprechend, wenn Sie den TCP Port ändern

Bitte beachten Sie, daß viele TCP Ports bereits von anderen Anwendungen belegt sind. In diesem Fall erscheint im Client Manager eine Fehlermeldung.

Wir raten dringend davon ab, TCP Ports unterhalb von 1025 zu verwenden, weil diese oft von anderen Anwendungen benötigt werden (Liste häufig benötigter Ports)

Register Textbausteindatei

Im Register Textbausteindatei teilen Sie dem PhraseExpress Server den Dateipfad und -namen der .pxp Textbausteindatei mit.

Sie können hier auch einen UNC/Netzwerkdateipfad angeben. Hierzu muss der PhraseExpress Serverdienst mit dem Konto "Netzwerkdienst" gestartet werden.

Videoanleitung zur Konfiguration des Windowsdiensts für UNC Netzwerkpfade.

Wichtiger Hinweis

Tauschen Sie die zentrale Textbausteindatei auf dem Server-PC bei laufendem PhraseExpress Server Windowsdienst nicht einfach auf Datei-Ebene im Windows Explorer aus!

Der PhraseExpress Serverdienst würde diesen Dateiaustausch nicht bemerken und wieder mit der alten Version überschreiben, sobald eine Arbeitsplatzinstallation eine Änderung an den Textbausteinen vornimmt und damit das Speichern veranlasst.

Sie haben zwei Möglichkeiten, eine neue Textbausteindatei zu definieren:

  • Stoppen Sie den PhraseExpress Serverdienst mit der Windows Managementkonsole, tauschen Sie die Textbausteindatei aus und starten Sie den Serverdienst erneut.
  • Oder kopieren Sie alternativ die gewünschte neue Datei in das Dateiverzeichnis des Server-PCs und verwenden Sie die Schaltfläche "Durchsuchen" im Register Textbausteindatei (wie im oben gezeigten Bildschirmfoto zu sehen). Falls die alte und die neue Datei den gleichen Namen haben, benennen Sie die neue Datei vor dem Kopieren um.

Erst durch diese Verfahrensweise erfährt der Server vom Wechsel der Textbausteindatei und sendet die aktualisierten Inhalte an alle Arbeitsplatzinstallationen.

Wenn Sie keine Textbausteindatei angeben, erstellt der Server automatisch eine Textbausteindatei im Verzeichnis /Gemeinsame Dokumente/PhraseExpress/phrases.pxp, sobald eine Arbeitsplatzinstallation den ersten Textbaustein erstellt. Wenn sich dort bereits eine Textbausteindatei befndet, wird diese verwendet.

Register Lizenzschlüssel

Der PhraseExpress Server muß einmalig mit den von Ihnen erworbenen Lizenzschlüsseln registriert und freigeschaltet werden. Ohne Lizenzschlüssel können Sie die PhraseExpress Netzwerkversion 30 Tage unverbindlich testen.

Videoerläuterung zur Lizenzschlüsselregistrierung

Starten Sie zur Lizenzschlüsselregistrierung den Client Manager und wechseln Sie in das Register Lizenzschlüssel:

Kopieren Sie die Liste Ihrer Lizenzschlüssel in die Windows Zwischenablage und fügen Sie diese durch Betätigen der Schaltfläche "Lizenzschlüssel aus Zwischenablage einfügen" in das Eingabefeld ein.

Nach Betätigen der Schaltfläche Übernehmen werden die Lizenzschlüssel überprüft und per Online-Autorisierung an den PC des PhraseExpress Servers gekoppelt. Doppelte und fehlerhafte oder bereits für eine Registrierung bereits verwendete Lizenzschlüssel werden herausgefiltert.

Die Lizenzschlüssel werden bei der Autorisierung an die Hardware des PCs gebunden, auf dem der Serverdienst läuft. Sie können Lizenzschlüssel also nicht mehrfach für weitere Server nutzen.

Lizenzierung

Die Lizenzierung der PhraseExpress Netzwerkversion erfolgt pro Benutzer-Session im Netzwerk. Für jeden Anwender ist jeweils ein separater Lizenzschlüssel erforderlich.

Benutzeridentifikation

Ein Benutzer wird beim PhraseExpress Server durch eine der folgende Varianten identifiziert:

Kombination Anmerkungen

Ein Anwender wir bei der Anmeldung am PhraseExpress Server durch seinen Benutzernamen identifiziert, so wie er sich am Windows-Rechner anmeldet.

Das ist nur dann empfohlen, wenn Sie sicherstellen können, das jeder Anwender einen eindeutigen Benutzernamen verwendet, der nur ein einziges Mal im Netzwerk verwendet wird.

Bei dieser Einstellung wird zusätzlich die Arbeitsgruppe ("Workgroup") zur Identifizierung herangezogen.

Somit muss eine Benutzername nur innerhalb einer Arbeitsgruppe einmalig sein.

Bei Wahl dieser Einstellung wird zusätzlich der Computername zur Identifizierung eines Clients hinzugezogen.

Diese Einstellung können Sie im Register "Lizenzschlüssel" des Client Manager vornehmen. Das Lizenzierungsystem gewährleistet, daß jeder Anwender jeweils seine individuellen Textbausteine erhält, unabhängig davon, an welchem Rechner der Anwender sich anmeldet.

Lizenzierungsvarianten

Für PhraseExpress werden zwei Lizenzierungsvarianten angeboten, die Sie bei der Bestellung wählen können:

Lizenzierungsvariante Anmerkungen

Bei der „Named User“ Lizenzierung erhält jeder Benutzer dauerhaft eine Lizenz aus dem Pool freier Lizenzschlüssel zugewiesen, die auch dann von ihm belegt bleibt, wenn er gerade nicht mit der Software arbeitet.

Diese Lizenzierungsart eignet sich, wenn ein fester Mitarbeiterstamm mit PhraseExpress arbeitet.

Die Lizenzschlüsselzuordnung kann im Monitor des Client Managers gelöst werden, wenn der Anwender nicht mit PhraseExpress Server verbunden ist. Der Eintrag erscheint dann im Register "Monitor" des Client Manager in grauer Schrift. Klicken Sie zur Lizenzschlüsselentbindung mit der rechten Maustaste auf den gewünschten Eintrag.

Weitere allgemeine Informationen zur Named User Lizenzierung finden Sie zum Beispiel unter http://de.wikipedia.org/wiki/Named-User-Lizenzmodell.

Bei der „Concurrent-User“ Lizenzierung erhält jeder Benutzer einen Lizenzschlüssel temporär aus dem Pool freier Lizenzschlüssel zugewiesen, solange der Anwender am PhraseExpress Server angemeldet ist. Nach Beenden der Verbindung zum PhraseExpress Server wird der Lizenzschlüssel zurück in den Lizenzpool zurückgegeben, so daß die Lizenz von einem anderen Anwender verwendet werden kann.

Das Concurrent User Lizenzmodell eignet sich für Unternehmen mit einer Vielzahl häufig wechselnder Mitarbeiter (zum Beispiel Praktikanten oder Teilzeitkräfte), die mit PhraseExpress arbeiten.

Einschränkungen bei der Concurrent User Lizenzierung:
  • Concurrent User Lizenzen werden erst ab 10 Lizenzen angeboten.
  • Die Netzwerk-Cache Funktion steht bei Verwendung von Concurrent User Lizenzen nicht zur Verfügung.
  • Die Einstellungen für die Schreib- und Konfigurationsrechte (die Häkchen "S" und "W" im Register "Monitor" des Client Manager) werden nicht dauerhaft gespeichert, weil diese Einstellungen an die Lizenzschlüssel <-> Benutzer-Bindung gekoppelt ist, die bei Concurrent User nach jeder Sesssion verlorengeht.

Weitere allgemeine Informationen zur Concurrent User Lizenzierung finden Sie zum Beispiel unter http://de.wikipedia.org/wiki/Concurrent_user.

Weitere Informationen zur Lizenzierung

  • Wenn alle vorhandenen Lizenzen vergeben sind und sich eine weitere, neue Arbeitsplatzinstallation versucht, sich am Server anzumelden, erhält der Anwender die Nachricht, daß keine freien Lizenzen mehr vorhanden sind. Sie können jederzeit weitere Lizenzen erwerben und ohne Neuinstallation dem Lizenzpool im Client Manager hinzufügen.
  • Named- vs. Concurrent User Lizenzen , bzw. Lizenzen der Standard vs- Pro Edition können in beliebiger Mischung gleichzeitig auf einem Server verwendet werden: Registrieren Sie hierzu im Client Manager zunächst nur die "Named User" Lizenzschlüssel, die Sie bestimmten Anwendern zuweisen möchten und starten Sie die entsprechenden Clients, damit diesen Anwendern die Lizenzschlüssel fest zugewiesen werden. Registrieren Sie anschließend in einem zweiten Schritt die Concurrrent User Lizenzen im Client Manager, die dann dynamisch den wechselnden Anwendern temporär zugewiesen werden.
  • Befindet sich eine PhraseExpress Installation in einer TerminalServer Session, so wird an den Rechnernamen ein "_TS" (ohne "") angehängt. Somit ist es möglich, PhraseExpress gleichzeitig innerhalb einer TerminalSession und auf dem gleichnamigen Host-Rechner zu verwenden.
  • Die PhraseExpress Arbeitsplatzinstallation kann auf beliebig vielen Rechnern installiert werden. Sie benötigen lediglich für jeden Anwender im Netzwerk einen separaten Lizenzschlüssel.

    Berechnungsbeispiel: Sie haben 100 Rechner und 80 Mitarbeiter, von denen aber nur 70 Mitarbeiter PhraseExpress verwenden. Sie können PhraseExpress auf allen 100 Rechnern installieren, benötigen aber nur 70 Lizenzen. Der zentrale PhraseExpress Server und der Client Manager sind immer im Preis enthalten.

Das Thema Lizenzierung ist aufgrund unterschiedlichster Anforderungen leider recht komplex. Zögern Sie daher nicht, uns bei Klärungsbedarf zu fragen: http://kontakt.phraseexpress.de

Aussperren einzelner Benutzer von der automatischen Lizenzvergabe

Sie können einzelne Benutzer von der automatischen Lizenzvergabe ausschließen.

  1. Stoppen Sie den PhraseExpress Server Windowsdienst.
  2. Erstellen Sie hierzu eine Textdatei block.txt im gleichen Verzeichnis, in dem sich die PhraseExpress Server Konfigurationsdatei config.ini befindet:

    Bei Windows XP: C:\Documents and Settings\LocalService\Application Data\PhraseExpress Server

    BeiWindows Vista/7: C:\Windows\ServiceProfiles\LocalService\AppData\Roaming\PhraseExpress Server
  3. Starten Sie den PhraseExpress Server wieder.
Wichtig: Listen Sie in der Textdatei die gewünschten Benutzer (ein Benutzer pro Zeile!) im gleichen Format auf, wie Sie die Lizenzierung eingestellt haben, d.h. im Format Arbeitsgruppe\Benutzer oder Arbeitsgruppe\Rechnername\Benutzer.

Register Monitor

Der Monitor zeigt Ihnen eine Statusübersicht und alle am Server angeschlossene Arbeitsplatzinstallationen mit deren Lizenzschlüsselzuweisungen:

Client Manager

Benutzer, denen bereits ein Lizenzschlüssel zugewiesen wurde, die aber aktuell nicht mit dem Server verbunden sind, werden in grauer Schrift angezeigt.

Bei Bedarf kann durch einen Klick mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Eintrag die Lizenzschlüsselzuweisung gelöscht werden. Wenn der Anwender sich erneut anmeldet, erhält er automatisch einen neuen Lizenzschlüssel aus dem Pool freier Lizenzschlüssel.

Wenn Sie in der Spalte Schreibrechte ("S") das Häkchen für eine oder mehrere Arbeitsplatzinstallation entfernen, werden in der betreffenden Arbeitsplatzinstallation alle Menüpunkte zur Änderung der Textbausteine aus der Benutzeroberfläche komplett ausgeblendet.

Die Schreibrechte-Einstellung im Client Manager ist eine pauschal und umfassende Deaktivierung der Textbausteinbearbeitung für die jeweilige Arbeitsplatzinstallation. Bitte beachten Sie, daß die Schreib- und Leserechte auf einzelne Textbausteinordner im Client viel detaillierter eingestellt werden können (siehe Kapitel "Zugriffsrechte definieren" im Handbuch der Arbeitsplatzinstallation).

Wenn Sie in der Spalte Konfigurationsrechte ("K") das Häkchen für eine oder mehrere Arbeitsplatzinstallation entfernen, werden in der Arbeitsplatzinstallation alle Menüpunkte zum Ändern von Einstellungen aus der Benutzeroberfläche ausgeblendet, um eine Fehlkonfiguration zu vermeiden.

Mit einem Klick mit der rechten Maustaste auf einen der Spaltentitel im Monitor können Sie die Spalten ein- und ausblenden.

Die im Client Manager einstellbaren Schreibrechte beziehen sich nur darauf, ob ein bestimmter Anwender die Textbausteindatei generell ändern darf, oder ob Editierfunktionen komplett ausgeblendet/deaktiviert werden. Sie können detaillierte Schreib- und Leserechte für jeden einzelnen Textbausteinordner der Textbausteindatei auf Basis der Benutzer, Benutzergruppen, Arbeitsgruppen und Domänen in der Arbeitsplatzinstallation definieren (Weitere Infos).

Wenn Sie einem Anwender das Schreibrecht entziehen, der gerade eine Änderung an der Textbausteindatei vornimmt, erhalten Sie eine Warnmeldung. Sie sollten den Anwender die Bearbeitung vor Entzug des Schreibrechts abschließen lassen, um zu vermeiden, daß die letzte Änderung des Anwenders verlorengeht.

Bei ausgeblendeten Spalten zur Geld- und Zeitersparnis wird die Statistikfunktion auch lokal auf allen Arbeitsplatzinstallationen deaktiviert. Dies ist jedoch nicht in Demoversion möglich.

Um in einem Zuge allen Anwendern o.a. Rechte zuzuweisen, stellen Sie das Häkchen in der Überschriftenzeile ein und Klicken Sie auf Set.

Mit den Optionsboxen in der Überschriftenzeile (jeweils vor der Set-Schaltfläche) definieren Sie auch die Standardeinstellungen für Arbeitsplatzinstallation, die sich das erste Mal am Server anmelden und für die noch keine Einstellungen gespeichert wurden.

Allgemeine Hinweise zum Netzwerkbetrieb

  • Hat ein bestimmter Arbeitsplatz im Client Manager keine Schreibrechte zugewiesen bekommen, fehlen im Programm die Menüpunkte zum Erstellen/Ändern von Textbausteinen.
  • Wurde im Client Manager für einen bestimmten Arbeitsplatz das Konfigurationsmenü deaktiviert, fehlt im Programm der entsprechende Menüpunkt Einstellungen.
  • Haben mehrere Anwender Schreibrechte und nimmt ein Anwender gerade Änderungen an der Textbausteindatei vor, sind die Schreibrechte für alle anderen Arbeitsplätze temporär gesperrt.
  • Es kann einige Sekunden dauern, bis die Arbeitsplatzinstallation den Verbindungsabbruch zum Server bemerkt.
  • Sobald in der Arbeitsplatzinstallation manuell eine lokale Textbausteindatei ausgewählt oder eine IP Adresse manuell eingegeben wurde, wird die automatische Serversuche deaktiviert, bis diese wieder in den Einstellungen aktiviert wird (vgl. Kapitel PhraseExpress im Netzwerk verwenden).

Datensicherung

Der PhraseExpress Server erstellt bei jeder Änderung der Textbausteine eine Kopie der zentralen Textbausteindatei mit der Dateiendung .bak und einem Zeitstempel im Unterordner PhraseExpress Backup, der sich im gleichen Verzeichnis der Textbausteindatei befindet. Es können bis zu 99 Kopien erstellt werden. Im PhraseExpress Client Manager lässt sich die maximale Anzahl der Kopien einstellen. Ältere Versionen werden rollierend gelöscht ('rolling backup').

Wenn Sie auf eine Sicherungskopie der Textbausteindatei zurückgreifen möchten, dann…

  1. Stoppen Sie den PhraseExpress Serverdienst über die Windows Managementkonsole.
  2. Verschieben Sie die aktuelle Textbausteindatei mit der Dateiendung .pxp in ein anderes Verzeichnis oder löschen Sie die Datei gegebenenfalls.
  3. Entfernen Sie die Dateiendung .bak von der gewünschten Backup-Datei. Die Datei sollte dann die Dateiendung .pxp aufweisen.
  4. Wenn Sie den PhraseExpress Serverdienst wieder starten, wird diese Datei verwendet. Mit der nächsten Änderung werden wieder neue Backup-Dateien angelegt.

Wichtiger Hinweis

Sichern Sie die Textbausteindatei regelmäßig auf externe Datenspeicher, um Datenverlust zu vermeiden!

PhraseExpress aktualisieren

Wenn der Rechner Zugang zum Internet hat, prüft der Client Manager optional in regelmäßigen Abständen, ob eine Softwareaktualisierung verfügbar ist.

Sie können auch jederzeit eine manuelle Prüfung durchführen. Verbinden Sie hierzu den Rechner mit dem Internet und wählen Sie im Client Manager das Register Online Updates » Jetzt prüfen

Falls der Client Manager eine neue Version meldet, stoppen Sie bitte den PhraseExpress Server Windowsdienst, aktualisieren Sie alle Arbeitsplatzinstallationen und starten Sie den Windowsdienst wieder. Stellen Sie sicher, daß wirklich alle Arbeitsplatzinstallationen die gleiche Versionsnummer aufweisen, um Inkompatibilitäten zu vermeiden.

Auf den Arbeitsplatzinstallationen werden die Optionen zur Softwareaktualisierung deaktiviert, wenn sie mit dem PhraseExpress Server verbunden sind. Sie erhalten Aktualisierungsmeldungen daher nur über den Client Manager, den Sie zu diesem Zweck gelegentlich aufrufen sollten. Der Gund ist, daß stets alle Arbeitsplatzinstallationen in einem Rutsch aktualisiert werden müssen, was bei einer individuellen automatischen AktualisierunGunnar nicht gewährleistet ist.

Speicherort der Konfigurationsdateien

Der PhraseExpress Server speichert Einstellungen und Daten in folgenden Speicherorten:

Datei Verwendungszweck Speicherort

config.ini

Konfigurationsdatei des PhraseExpress Servers.

Änderungen an der Konfiguration sollten Sie ausschließlich über den Client Manager vornehmen. Wenn Sie die Konfigurationsdatei manuell ändern möchten, beenden Sie bitte vorher den PhraseExpress Server.

  • Windows XP: C:\Documents and Settings\LocalService\Application Data\PhraseExpress Server\
  • Windows Vista/7 32-Bit: C:\Windows\system32\config\systemprofile\AppData\Roaming\PhraseExpress Server\
  • Windows Vista/7 64-Bit:C:\Windows\SysWOW64\config\systemprofile\AppData\Roaming\PhraseExpress Server

license5.svc

Diese Datei wird vom PhraseExpress Server geschrieben und beinhaltet die Liste der Lizenzschlüssel, sowie die Bindungen der Lizenzschlüssel zu den einzelnen Benutzern.

log.txt

Server Log-Datei, die vom PhraseExpress Server fortlaufend geschrieben wird.

config.ini

Konfigurationsdatei des Client Managers.

Persönliches Anwendungsdatenverzeichnis:

  • Windows XP: C:\Documents and Settings\[Benutzername]\Application Data\PhraseExpress ClientManager\
  • Windows Vista/7: C:\Users\[Benutzername]\AppData\Roaming\PhraseExpress ClientManager\

Die Speicherorte der PhraseExpress Arbeitsplatzinstallation finden Sie im Kapitel "Speicherort Ihrer persönlichen Daten" im Handbuch der Arbeitsplatzinstallation.

Kommunikation zwischen Server und Arbeitsplatzinstallationen

Sofern die Netzwerkunterstützung und automatische Serversuche in den Einstellungen der PhraseExpress Arbeitsplatzinstallationen aktiviert sind, suchen diese über UDP Port 1036 (einstellbar) fortlaufend nach dem Server im Netzwerk.

Wird ein Server gefunden, lädt und verwendet die Arbeitsplatzinstallation die Textbausteine vom Server. Dies können Sie am grünen Ausrufezeichen des Dateisymbols in der Baumansicht im PhraseExpress Hauptprogrammfenster erkennen.

Der UPD Port ist ausschließlich für die automatische Serversuche erforderlich. Wird in der Arbeitsplatzinstallation die IP Adresse des Zentralrechners manuell eingegeben, ist kein UDP Port erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie auch im Kapitel PhraseExpress im Netzwerk verwenden im Handbuch der Arbeitsplatzinstallation.

Deinstallation

Den PhraseExpress Server deinstallieren Sie über Start » Programme » PhraseExpress Server » PhraseExpress Server deinstallieren.

Zur vollständigen Deinstallation ist eventuell ein Rechnerneustart erforderlich, um den Serverdienst vollständig zu entfernen.

Zum Schutz vor versehentlichem Datenverlust werden keine Textbausteindateien bei der Deinstallation gelöscht. Diese .pxp Dateien können Sie im Windows Dateiexplorer manuell löschen.

De-Registrieren von Lizenzschlüsseln

Lizenzschlüssel können Sie jederzeit wieder vom PC des Servers de-registrieren, indem Sie die gewünschten Lizenzschlüssel aus dem Lizenzschlüsseleingabefenster im Client Manager löschen und Übernehmen klicken. Anschließend können Sie die gelöschten Lizenzschlüssel für eine andere PhraseExpress Installation wiederverwenden.

Videoanleitung zum Entfernen von Lizenzschlüsseln

Für die Dauer des Registrierungsvorgangs ist eine Internetverbindung auf dem Rechner erforderlich, auf dem der Client Manager läuft. Wenn der Rechner, auf dem der PhraseExpress Server betrieben wird, keine Verbindung zum Internet hat, installieren Sie den Client Manager (ohne Serverdienst!) auf einem beliebigen anderen Rechner, der über das Netzwerk Zugriff auf den PhraseExpress Serverdienst hat und führen Sie die oben angegebene Prozedur auf diesem Rechner durch.

Kommandozeilenparameter für die PhraseExpress Deinstallationsdatei.

Die Deinstallationsdatei (unins??.exe) im Programmverzeichnis sowohl des PhraseExpress Servers, als auch der Arbeitsplatzinstallation kann mit folgenden Kommandozeilenparametern gestartet werden:

Kommandozeilenparameter Erläuterung

/SILENT, /VERYSILENT

When specified, the uninstaller will not ask the user for startup confirmation or display a message stating that uninstall is complete. Shared files that are no longer in use are deleted automatically without prompting. Any critical error messages will still be shown on the screen. When '/VERYSILENT' is specified, the uninstallation progress window is not displayed.

If a restart is necessary and the '/NORESTART' command isn't used (see below) and '/VERYSILENT' is specified, the uninstaller will reboot without asking.

/SUPPRESSMSGBOXES

Instructs the uninstaller to suppress message boxes. Only has an effect when combined with '/SILENT' and '/VERYSILENT'.

/LOG

Causes Uninstall to create a log file in the user's TEMP directory detailing file uninstallation and [UninstallRun] actions taken during the uninstallation process.

This can be a helpful debugging aid. The log file is created with a unique name based on the current date (It will not overwrite or append to existing files.).

The information contained in the log file is technical in nature and therefore not intended to be understandable by end users. Nor is it designed to be machine-parseable; the format of the file is subject to change without notice.

/LOG="filename"

Same as /LOG, except it allows you to specify a fixed path/filename to use for the log file.

If a file with the specified name already exists it will be overwritten.

If the file cannot be created, Uninstall will abort with an error message.

/NORESTART

Instructs the uninstaller not to reboot even if it's necessary.

Tipps zur Fehlerbehebung

Wenn sich die Arbeitsplatzinstallation nicht mit dem Server verbinden kann, gehen Sie bitte schrittweise folgende Tipps sorgfältig durch:

Allgemeines

  • Stellen Sie sicher, daß Sie die aktuellsten Programmversionen verwenden und beachten Sie, daß die Arbeitsplatzinstallationen die gleiche Hauptversionsnummer wie der PhraseExpress Server aufweisen müssen. Zum Beispiel kann ein PhraseExpress v8 Client sich nicht mit einem PhraseExpress v9 Server verbinden. Die aktuellsten Versionen finden Sie stets in unserem Downloadbereich.
  • Besteht eine funktionierende TCP/IP Netzwerkverbindung zwischen den beteiligten Rechnern? Hilfe zur Netzwerkeinrichtung finden Sie in der Microsoft Knowledgebase oder z.B. bei http://www.netzwerktotal.de.

Fehlersuche auf dem Server PC

Prüfen Sie folgende Hinweise auf dem Rechner, auf dem der PhraseExpress Server installiert ist:

  • Haben Sie den PhraseExpress Server korrekt installiert?
  • Starten Sie den Client Manager und wechseln Sie zum Register Monitor. Erscheint dort ein roter Text? Beheben Sie gegebenenfalls das dazugehörige Problem. Wenn alle Statustexte grün sind, dann scheint der PhraseExpress Server ordnungsgemäß konfiguriert.
  • Verwenden Sie die Testversion und sind die 30 Tage Demolaufzeit des PhraseExpress Servers abgelaufen? Treffen Sie bitte in diesem Fall eine Kaufentscheidung und erwerben Sie Lizenzen, um PhraseExpress weiter nutzen zu können.
  • Wenn sich mehr Arbeitsplatzinstallationen am PhraseExpress Server anmelden, als Lizenzen registriert sind, wird die Verbindung zum PhraseExpress Server abgewiesen. Erwerben Sie in diesem Fall bitte weitere Lizenzen.
  • Wenn im Netzwerk die automatische Serversuche über UDP Port 1036 blockiert ist, geben Sie die IP-Adresse des PhraseExpress Servers manuell ein: Klicken Sie hierzu auf das PhraseExpress Startleistensymbol »Datei » Öffnen » Mit PhraseExpress Server verbinden » Geben Sie die IP Adresse des Servers ein.
  • Vielleicht 'hängt' der PhraseExpress Server Windowsdienst. Versuchen Sie diesen über die Windows Diensteverwaltung erneut zu starten.
  • Klicken Sie im Client Manager auf das Register "Log", um die Logdatei des Servers einzusehen. Erkennen Sie in dem Protokoll Fehlermeldungen oder Hinweise, die zur Behebung des Problems führen?

Fehlersuche auf den Anwender PCs

Bitte prüfen Sie folgende Hinweise auf allen Rechnern, auf dem die PhraseExpress Arbeitsplatzinstallation läuft:

  • Sehen Sie auf den Arbeitsplatzrechnern das PhraseExpress Startleistensymbol unten rechts in der Startleiste? Falls nein, ist die Arbeitsplatzinstallation nicht gestartet, bzw. nicht installiert. Starten Sie in diesem Fall das Programm, bzw. befolgen Sie die Anleitung zur Installation der Arbeitsplatzinstallation.
  • Prüfen Sie, ob die Netzwerkfunktion in den lokalen PhraseExpress Arbeitsplatzinstallationen aktiviert ist: Klicken Sie hierzu auf das PhraseExpress Startleistensymbol » Einstellungen » Netzwerk » Aktivieren Sie gegebenenfalls die Option Netzwerkunterstützung und starten Sie das Programm erneut.
  • Fahren Sie mit der Maus über das PhraseExpress Startleistensymbol. Oft erhalten Sie in dem erscheinenden Hinweisfenster aufschlußreiche Informationen über den aktuellen Betriebsstatus von PhraseExpress.
  • Hat das PhraseExpress Startleistensymbol unten rechts in der Windows Startleiste ein rotes Ausrufezeichen? Dies bedeutet, das PhraseExpress eine lokal gespeicherte Textbausteindatei verwendet, statt sie vom PhraseExpress Server zu beziehen. Klicken Sie dann auf das PhraseExpress Startleistensymbol » Datei » Öffnen » Mit PhraseExpress Server verbinden » Automatische Serversuche, damit die Arbeitsplatzinstallation wieder eine Verbindung mit dem PhraseExpress Server aufnimmt.
  • Ist das PhraseExpress Startleistensymbol ganz weiß (ohne Ausrufezeichen)? Das bedeutet, das die PhraseExpress Arbeitsplatzinstallation zuvor eine Textbausteindatei vom PhraseExpress Server bezogen hatte und nun aufgrund einer Unterbrechung der Netzwerkverbindung zum PhraseExpress Server eine temporäre lokale Kopie der Netzwerk-Textbaustein verwendet, die nicht bearbeitet werden kann.

Falls diese Anleitung zur Fehlersuche keine Lösung bringt, senden Sie uns bitte im Kundendienstforum eine technische Anfrage zusammen mit dem Log des Servers.